Irgendwo woanders

Menschen im Exil

Digital-Ausgabe 107: Irgendwo Woanders - Menschen im Exil

Liebe Leser*innen,

 

unsere erste digitale Ausgabe haben Sie nun auf dem Bildschirm. Wir sind sehr aufgeregt diesen neuen Schritt gemeinsam mit Ihnen zu gehen. Es erwartet Sie eine interessante Reise rund um das Thema Exil. Gerade aus Lateinamerika mussten und müssen viele Menschen ihre Heimat aufgrund politischer, religiöser Verfolgung verlassen und eine neue Heimat finden. Manchmal nur auf Zeit, andere Male blieben sie für länger oder für immer. Auch heute noch ist das für manche Menschen traurige Realität. In unserem Special erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Bedingungen in Lateinamerika, wir werfen einen Blick nach Brasilien während des Nationalsozialismus, wo jüdische Frauen aus Deutschland ins Exil gingen. Außerdem schauen wir nach Chile, wo während der Diktatur unzählige Menschen und vor allem Künstler*innen ihre Heimat verlassen mussten und nach Europa kamen. Welche Auswirkungen hat das Exil auf ihr künstlerisches Schaffen? Einen anderen Umgang mit Exil zeigt das Interview mit dem indigene Aktivisten Guillermo Tenorio der sich gegen das Exil entschieden hat, obwohl er in seiner Heimat massiv Bedroht wird.

Eine weitere Perspektive bringt unsere Voz directa, in der die Exil Historikerin Andrea Acle-Kreysing ihre Eigene Migration und ihren Studienschwerpunkt in Bezug zur aktuellen Lage und Fluchtbewegung in der Ukraine setzt.

Viel Spaß beim lesen wünscht

 

Eure matices – Redaktion

 

 

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Inhaltsverzeichnis

GESELLSCHAFT:

 

+Wenn eine Fehlgeburt zum Verbrechen wird

Abtreibungsverbot in El Salvador

von Livia Hecht

 

Pasarela inolvidable

por Gretel Morrigan Lujuria

 

Indigene auf Insta

Auf Instagram, Twitter und YouTube gegen Bolsonaro, Waldrodung und Aneignung

von Sarah Brendel

 

LÄNDERBERICHTE

Brasilien, El Salvador, Spanien, Panama

 

Wer ist eigentlich ...?

Manuela Royo

von Judith de Santis

 

 

SCHWERPUNKT: IRGENDWO WOANDERS

 

O exílio no Brasil durante a época nacional-socialista na Alemanha

A riqueza do enfoque sobre as experiências das mulheres

por Camilla Wolff 

 

 

EL EXILIO CHILENO

El destierro de la múscia III. La imposición y crisis del neoliberalismo en el Tercer Mundo 

por María Dolores Béjar

 

Detrás del Mostrador

von Andrea Acle-Kreysing

 

Der Kampf im Cauca geht weiter 

El Mayor“, indigener Führer der Nasa, ist zurück im kolumbianischen Cauca 

von Tim Rösler

 

+Von heute auf morgen ins Exil oder ein Leben in ständiger Angst?

Der (neue) Alltag in Zentralamerika

von Mareike Bödefeld

 

 

Kultur:

 

+MÁS ARTE - MÁS ACCIÓN.

Lateinamerikanische Perspektiven auf der Documenta Fifteen

von Dirk Ufermann

 

Assoziativer Bilderfluss

Internationales Filmfestival Innsbruck

von Ute Mader

 

José Afonso

Troubadour der Freiheit

von Frank Keil

 

 

REZENSIONEN 

 

+DIE KOSMETIKERIN - Melba Escobar

Buchrezension von Sarah Brendel

 

+BRASILIEN ÜBER ALLES:

Bolsonaro und die rechte Revolte - Niklas Franzen

von Gunda Wienke

 

Musikrezensionen

von Frank Keil


Artikel zum Lesen

¡TEJIENDO MEMORIA!

© Daniela Zambrano Almidón
© Daniela Zambrano Almidón

Miradas críticas desde América Latina al Humboldt Forum 

 

En el Humboldt Forum está expuesta la colección del Museo Etnográfico de Berlín, que cuenta con más de 120.000 piezas de las Américas. Tal colección incluye también la Mallqui de Chuquitanta. Por lo tanto, resulta importante indagar más sobre el tema de la restitución y la autodeterminación con las protagonistas centrales que exigen la descolonización de los museos y colecciones europeas. Con la artista peruana Daniela Zambrano Almidón hemos hablado tanto sobre la problemática del Humboldt Forum, como sobre su trabajo político y la construcción de una memoria colectiva. 

 

por Valeria Lotz

HEY MATE!

(c) Pexels/Los Muertos Crew
(c) Pexels/Los Muertos Crew

Vom Kürbis in die Flasche

 

Mate hat insbesondere in Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien eine lange Tradition. Heute fi ndet man es in Deutsch- land vor allem als Bestandteil von hippen Mix-Getränken. Wie kam es dazu, dass sich der über Jahrhunderte bewährte Heil- trank plötzlich auch als Erfrischungsgetränk im deutschen Kiosk wiederfand? 

 

von Laura Sinah Gutensohn

NACH DEM BEBEN

Die Malerei von Teresa Velázquez

In kurzen Worten läßt sich ein so komplexes Werk wie das der Malerin Teresa Velázquez kaum beschreiben, daher soll hier nur summarisch der Versuch einer Charakterisierung ihrer Arbeit gemacht werden. 

 

 von Adolphe Lechtenberg 

 

GESCHICHTEN VOM ÜBERLEBEN

© Jorge Sánchez
© Jorge Sánchez

Gewinnerfilme der diesjährigen Berlinale aus Spanien und Lateinamerika

 

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin fanden 2022 wieder in Präsenz in den Kinos statt. Zwar mit halber Auslastung und Maskenpflicht sowie deutlich reduzierten Filmgesprächen, doch den Filmen tat die Rückkehr auf die große Leinwand ungemein gut. Im Wettbewerb nahmen das mexikanische Debüt “Robe of Gems” von Natalia López Gallardo teil, das mit dem Preis der Jury ausgezeichnet wurde, sowie zwei Beiträge aus Spanien: “Un año, una noche” von Isaki Lacuesta und “Alcarràs” von Carla Simón. Die katalanische Regisseurin wurde für ihren zweiten Spielfilm mit dem Goldenen Bären geehrt. Den Preis der Jury im Bereich Kurzfilm erhielt der Brasilianer Bruno Ribeiro für “Manhã de Domingo”. Mit dem Teddy Award für den Besten Spielfilm wurde der brasilianische Film “Três tigres tristes” von Gustavo Vinagre ausgezeichnet. 

 

von Sonja Hofmann 

Buchrezension

© Der Passagier des Winters, Pablo L.T. Noval
© Der Passagier des Winters, Pablo L.T. Noval

 

Relatos desde la nostalgia y el abismo

 

 El relato del pasajero parece haber sido un viaje largo, en el cuál el destino final suena como ese lugar cálido intangible que todes buscamos. La mezcla de relatos cortos no más largos que una página y media e historias algo más extensas, si vistas desde una perspectiva panorámica, se asemejan a las diferentes estaciones que atraviesa un viajero a lo largo de su travesía. 

 

von Eva Camus Buchert & Vincent Jahn González


Musikrezensionen

Os Tatuis

José Roberto Trío

Slo J

La Vela Puerca